Öffnen der Energietore des Körpers

Qi Gong im Stehen - Die Wolkenhandübung - 3 Schwungübungen
 - die Wirbelsäule dehnen
 

Erst waren die Energietore da.
Als eine Art Generatoren sind sie im Embryo zuständig für die Entwicklung des Körpers. Im Laufe des Lebens können sie sich verhärten und verschließen und es bilden sich Blockaden, die stauende Auswirkungen auf den ganzen Körper haben. Ein Weg zur neuen energetischen Durchlässigkeit ist, die Energietore zu öffnen und damit an die Energie-Generatoren zu kommen, die den Körper geformt haben und sein Funktionieren aufrechterhalten. 

Im Qi Gong lernen wir unseren Körper zu spüren: wie die Gelenke übereinander stehen, wie sie von den Muskeln gehalten und bewegt werden, wie die Sehnen und Bänder uns tragen und wie die Flüssigkeiten sich im Körper bewegen.

Wir wollen weiterhin die Bereiche entdecken, in denen der Körper fest und unbeweglich ist und keine Energie, das Chi, fließt. Dieses Fließen wieder in Gang zu bekommen, ist das wesentliche Ziel. Es entsteht ein Prozess, der bildhaft umschrieben werden kann als ein Übergang von Eis zu Wasser zu Gas. Wir fühlen die Blockade, das Feste und Unbewegliche –  der Zustand von Eis. Wir suchen einen Eingang in die Blockade, entspannen alles, was wir um die Blockade herum wahrnehmen und spüren wie der Bereich weich und beweglicher wird – das Wasser.

Um uns endgültig von der Blockade zu verabschieden, entsteht durch tieferes Entspannen bis in die kleinsten Winkel der Blockade, das Loslassen. Die Energie der Blockade löst sich nach außen zur Haut hin und wir entlassen die gestaute Energie nach außen in den Raum um uns herum – der Zustand von Gas.

Literatur:
„ Die Energietore des Körpers öffnen“ von B.K.Frantzis, Windpferd Verlag

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